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Grapefruit


 Die Grapefruit (Citrus × aurantium, Syn. C. paradisi), selten auch Grapefrucht oder

Paradiesapfel genannt, ist die Frucht des Grapefruitbaumes, einer Zitruspflanze, die ein

subtropischer Baum aus der Familie der Rautengewächse (Rutaceae) ist.

Sie ist eine Kreuzung, die aus der Orange (Citrus × aurantium) und Pampelmuse (Citrus maxima)

entstanden ist.  In der Umgangssprache (besonders in Norddeutschland) wird sie

deswegen auch häufig als Pampelmuse bezeichnet. Der Name Grapefruit ist eine

Zusammensetzung der englischen Wörter „grape“ für Traube und „fruit“ für Frucht. Er

bezieht sich auf die weinrebenartige Form, in der die Früchte am Baum wachsen.

 

   
Beschreibung
Der immergrüne Baum ist normalerweise etwa fünf bis sechs Meter hoch, kann jedoch bis zu

15 Meter hoch werden. Die jungen Triebe sind kantig und selten leicht behaart.
Die Blätter sind dunkelgrün, lang (bis zu 15 cm) und dünn. Die Form ist oval, die Spitze

ist stumpf, die Blattbasis abgerundet. Der Blattstiel ist stark verbreitert, die

Blattspreite ist deutlich vom Blattstiel abgesetzt (unifoliates Blatt).
Die duftenden Blüten stehen einzeln in den Blattachseln oder in wenigblütigen

Blütenständen zusammen. Sie bestehen aus fünf verwachsenen Kelchblättern sowie fünf

freien, weiß gefärbten Blütenblättern. Der Fruchtknoten ist oval und deutlich vom

Griffel abgesetzt. Die 20 bis 25 Staubblätter sind mit den Staubfäden zu mehreren

Gruppen verwachsen.
Die runde Frucht hat eine gelbe Schale, rotfleischige Arten können einen rötlichen

Anflug auf der Schale aufweisen. Die Frucht ist etwa 10–15 cm im Durchmesser groß und

hat bitteres Fruchtfleisch, das in Segmente unterteilt ist. Die einzelnen Segmente sind

miteinander verwachsen und lassen sich nicht leicht teilen. Die Farbe des

Fruchtfleisches variiert je nach Sorte von einem hellen Gelb bis hin zu einem tiefen

Rubinrot. Die zentrale Achse ist meist vollständig mit Gewebe ausgefüllt. Die Samen sind

glatt, im Innern weiß, sie enthalten mehrere Embryonen. Kommerzielle Sorten sind meist

kernlos.


Sorten

Grapefruit rosé
Die verschiedenen Sorten der Grapefruit unterteilen sich in zwei Hauptgruppen:
Die weißen Grapefruits, welche gelbes Fruchtfleisch haben, und die roten, deren Sorte

amerikanische Ruby 1929 mit roséfarbenem Fruchtfleisch patentiert wurde. Ausgehend davon

wurden weitere rotfleischige Selektionen, zumeist in Texas ausgewählt. Dabei haben die

Selektionen Rio Red, Star Ruby und Flame die höchsten Marktanteile und die am tiefsten

rote Fruchtfleischfärbung. Es gibt Sorten mit zahlreichen Samen, aber auch Selektionen

fast völlig ohne Samen. Die Sweetie, welche richtig Oroblanco heißt, ist eine Kreuzung

aus Citrus maxima "Siamese Sweet" und Citrus paradisi Marsh H4 und entstand 1958 in

Kalifornien.


Verbreitung
Ihre Herkunft war in Europa und Nordamerika bis 1950 unbekannt. Die Frucht wurde

vermutlich etwa um 1750 in Barbados aus Asien eingeführt. Sie wird heute in fast allen

subtropischen Ländern der Welt angebaut. Die USA sind der Hauptproduzent der Grapefruit,

mit Plantagen in Florida und Texas. Hauptproduzenten für Europa sind Israel, Zypern und

Spanien.

Wechselwirkung mit Arzneimitteln
Einige Inhaltsstoffe der Grapefruit gehen Wechselwirkungen mit bestimmten Arzneimitteln

ein. Besonders die in der Grapefruit enthaltenen Stoffe Naringenin und Bergamottin, die

die Isoform des Cytochrom-P450, das CYP1A2, in der Leber hemmen bzw. Naringin das

CYP3A4, können die Wirkung von Substanzen wie Dextromethorphan, Simvastatin, Terfenadin,

Felodipin, Nifedipin, Verapamil, Östradiol, Midazolam, Koffein, Tacrolimus, Ivabradin

und Cyclosporin A deutlich steigern und die Wirkdauer erhöhen, da der Abbau

(Metabolisierung) durch sie verzögert wird.
Naringin, das Glykosid des Naringenins, ist für eine weitere therapeutisch relevante

Wechselwirkung der Grapefruit verantwortlich. Naringin hemmt die Funktion des

Anion-Transportpeptids OATP1A2 im Darm. Arzneistoffe, die hauptsächlich über

diesen Transporter vom Darm in den Körper aufgenommen werden, gelangen nur noch in stark

verminderter Menge (nur noch zu etwa 50 %) ins Blut, sodass eine therapeutische

Konzentration nicht erreicht wird. Dies kann unter ungünstigen Umständen zu

Therapieversagen führen. Bislang konnte eine Dosisveringerung für das Antihistaminikum

Fexofenadin, für das Immunsuppressivum Ciclosporin, die Betablocker Talinolol,

Celiprolol und Atenolol, für das Zytostatikum Etoposid, die

Fluorchinolon-Antibiotika Ciprofloxacin und Levofloxacin, für das Neuroleptikum

Quetiapin und für das Antimykotikum Itraconazol[14] nachgewiesen werden.
Auch folgende Arzneistoffe können zu Wechselwirkungen mit Grapefruitsaft führen:

Atorvastatin, Bexaroten, Budesonid, Buspiron, Cisaprid, Cyclophosphamid, Darifenacin,

Dasatinib, Felodipin, Gallopamil, Ifosfamid, Lovastatin, Nifedipin, Nisoldipin, Pimozid,

Quetiapin, Sildenafil, Simvastatin, Sirolimus, Tacrolimus, Tadalafil, Terfenadin,

Vardenafil, Verapamil und Zolpidem.
Es ist daher sinnvoll, sich während der Einnahme von Medikamenten über mögliche

Interaktionen mit Grapefruitprodukten zu informieren.


Weiterhin enthalten Grapefruits wie auch andere Zitrusfrüchte antioxidative Substanzen,

sogenannte Radikalfänger und den Ballaststoff Pektin. 2006 wurde veröffentlicht, dass

die Grapefruit nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern auch Diabetes mellitus vorbeugen

könne.  Die Wirkung beruhe darauf, dass der Zuckerstoffwechsel nach dem Verzehr von

Grapefruit besser funktioniere und deshalb der Blutzuckerspiegel niedriger sei und

weniger Insulin produziert werden müsse.


Inhaltsstoffe

Die Grapefruit ist kalorienarm aber enthält reichlich Ballaststoffe, Spurenelemente, Kalium, Pektin und Vitamin C. Um die Inhaltsstoffe im Ganzen aufzunehmen, wird empfohlen das gesamte Fruchtfleisch der Grapefruit zu essen und nicht nur den Saft dieser Frucht zu pressen und trinken. Hierdurch gehen wichtige Faserstoffe nicht verloren. Also, am besten, die weiße Haut nicht entfernen, sie enthält die meisten sekundären Pflanzenstoffe.

 

(Quelle: Wikipedia)

Details

Gudrun Neubauer

Gesund ist mein Hobby!

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